ENERVIE-Netzentgelte gesunken

(vom 24.08.2015)

Niedrigere Stromrechnungen auch in Hemer

Energieversorgung Ihmert GmbH & Co. KG gibt sinkende ENERVIE-Netznutzungsentgelte weiter

Kunden werden noch in diesem Jahr entlastet

Nachdem der regionale Netzbetreiber ENERVIE AssetNetWork (EAN) mitgeteilt hat, dass er seine zum 01.01.2015 stark erhöhten Netzentgelte bereits für das laufende Jahr 2015 rückwirkend reduziert werden, können sich die Stromkunden im Netzgebiet der Energieversorgung Ihmert (EVI) jetzt freuen. EAN hatte ursprünglich höhere Kosten für EAN-eigene Kraftwerke im Sauerland und die Sicherung der Netzstabilität geltend gemacht. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir für die Stromkunden hier in der Region, insbesondere in Ihmert,  dieses gute Ergebnis herausgeholt haben", berichtet Monika Otten, Geschäftsführerin der EVI. Alle Kunden in Ihmert waren von den höheren Netzentgelten der EAN betroffen, da die EVI diese Erhöhung nicht vollständig auffangen konnte.

Die Verdoppelung der Netzentgelte im vorgelagerten Netz der EAN hatte im vergangenen Oktober Stadtwerke, Industriekunden, Verbände und Politik auf den Plan gerufen. In der Summe waren die Belastungen für alle versorgten Kunden der EAN so gravierend  dass dies für viele Betriebe in der Region zu massiven wirtschaftlichen Nachteilen führte.

Hochrangige Gespräche auf Bundes- und Landesebene, mit Ministern und Ministerialbeamten haben nun dazu geführt, dass zur Kostenvermeidung für die Kunden eine technische Alternative gefunden wurde, so dass auf den Betrieb  des teuren und unwirtschaftlichen Weiterbetriebs der Kraftwerke verzichtet werden kann. ENERVIE hatte deren Abschaltung bereits 2013 angemeldet, musste sich aber an gesetzliche Fristvorgaben halten und während der vergangenen Monate  die Kraftwerke betreiben. Die Betriebskosten hatte ENERVIE bei der Kalkulation der Netznutzungsentgelte berücksichtigt. In einem bei der Bundesnetzagentur anhängigen Verfahren konnten die Kosten für den sicheren Betrieb der Netze nun aber deutlich reduziert werden und sind kürzlich genehmigt worden.

„Die ursprüngliche Kostensteigerung für den Letztverbraucher hat sich letztendlich um 16 Prozent reduziert",  kommentiert Otten die aktuelle Preisänderung. Für den Haushaltskunden sinkt der Preis damit um 0,91 ct/kWh. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.000 kWh bedeutet das eine jährliche Entlastung von brutto 32,49 Euro. „Die gesunkenen EAN-Netzentgelte werden wir nun rasch an unsere Kunden weitergeben."

Da es unterschiedliche Abrechnungsmodalitäten gibt, werden die Privatkunden in ihrer Jahresverbrauchsabrechnung am Ende des Jahres insgesamt mit den niedrigen Preisen bewertet und somit  richtig abgerechnet. Bei den Industrie- und Gewerbekunden mit monatlichen Abrechnungen werden hingegen alle bisherigen Rechnungen zur Korrektur gestellt. Die Lösung sei ein großer Erfolg zur Entlastung der Region, stellte Otten abschließend fest.

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