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Willkommen bei den Stadtwerken Hemer.
Hemer ist das Herz. Wir sind die Versorgungsader.

Willkommen bei den Stadtwerken Hemer.

Stadtwerke warnen vor Drückerkolonnen
Vertreter hängen "Infozettel" in Hausfluren aus

Die Stadtwerke warnen vor dubiosen Vertretern, die derzeit in Hemer versuchen, neue Energieverträge an der Haustür zu verkaufen. Verunsicherte Kunden haben sich in den vergangenen Tagen vermehrt bei den Stadtwerken gemeldet, weil sie Aushänge dieser Drückerkolonnen in ihren Hausfluren gefunden haben. Darin kündigen sich die Verkäufer für einen bestimmten Termin an und fordern die Hausbewohner auf, ihre letzte Strom-Abrechnung bereitzuhalten.

"Diese Verkaufspraxis ist absolut unseriös", sagt Stadtwerke-Geschäftsführerin Monika Otten. "Wir hören immer wieder von Kunden, die geradezu gedrängt werden, noch vor Ort Verträge zu unterschreiben." Darum solle man sich auch nicht davor scheuen, aufdringlichen Vertretern einfach die Tür vor der Nase zuzumachen. "Bei Haustürgeschäften gibt es in der Regel immer einen Haken."

Dabei benötigt ein fremder Energieversorger nicht mal die Unterschrift des Kunden. Vertragsdaten wie Kunden- und Zählernummer genügen, um den Betroffenen hinter dessen Rücken bei den Stadtwerken ab- und beim neuen Versorger anzumelden. Der Kunde selbst merkt davon erstmal nichts.

In diesem Zusammenhang weisen die Stadtwerke auch nochmal auf das Rücktrittsrecht hin, das beim Abschluss von Haustürgeschäften gilt. Innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss kann der Vertrag ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Dazu sollte die Kündigung als "Enschreiben mit Rückschein" verschickt werden. Verunsicherte Kunden können sich jederzeit unter der Rufnummer 02372 5008-25 und -26 an die Mitarbeiter der Stadtwerke wenden oder im Kundenbüro in der Wasserwerkstraße das persönliche Gespräch suchen.


Tag des Wassers: Stadtwerke rücken Qualität und Verfügbarkeit in den Fokus
Moderne Technik sichert Wasserversorgung in Hemer

Anlässlich des Weltwassertages der UNESCO am 22. März möchten die Stadtwerke Hemer das Bewusstsein für das wichtigste aller Lebensmittel schärfen. "Der internationale Aktionstag erinnert daran, dass die uneingeschränkte Verfügbarkeit von frischem und sauberem Trinkwasser bei Weitem nicht überall auf der Welt gegeben ist", sagt Geschäftsführerin Monika Otten. "Dass das Wasser bei uns in Hemer rund um die Uhr in einer so hochwertigen Qualität aus dem Hahn fließt, verdanken wir modernster Aufbereitungstechnik, einem gut gewarteten Leitungsnetz und nicht zuletzt unseren fachkundigen Mitarbeitern."

Bis zu 6.000 m³ Trinkwasser pro Tag werden in Hemer zu Spitzenzeiten verbraucht. Während je nach Bedarf ein kleiner Teil dieses Wassers von der Gelsenwasser AG zugekauft wird, bereiten die Stadtwerke Hemer im Jahresmittel mehr als 75 Prozent in den vier Wasserwerken Perick, Krim, Bredenbruch und Nieringsen selbst auf. Bis es als Lebensmittel bei den rund 14.000 Hemeraner Haushalten ankommt, legt es einen langen Weg zurück.

"In Nieringsen transportieren wir Oberflächenwasser aus dem Vorstaubecken zunächst über eine zwei Kilometer lange Rohrleitung direkt ins Wasserwerk", sagt der technische Mitarbeiter Dieter Knox. "Hier entfernen wir dann Sand, Mikroorganismen, Eisen, Mangan und alle anderen Stoffe, die nicht ins Trinkwasser gehören." Diese Reinigung erfolgt mithilfe eines dreistufigen Filtersystems: Der Kiesfilter entfernt grobe Schwebstoffe, ein Aktivkohlefilter die feinen organischen Spurenstoffe und der sogenannte Magnofilter sorgt dafür, dass das künftige Trinkwasser einen neutralen pH-Wert aufweist. Im letzten Schritt stellen die Stadtwerke sicher, dass das Wasser frei von Krankheitserregern ist und keine gesundheitsschädlichen Eigenschaften hat.

"Alle Keime werden bei uns mithilfe von UV-Licht entfernt", erklärtThomas Stiefe, technischer Mitarbeiter der Stadtwerke Hemer. "Wir kommen bei der Desinfizierung also ganz ohne Chemie wie z. B. Chlor aus." Erst danach verlässt das Trinkwasser die Aufbereitungsanlage und wird über das 206 Kilometer lange Wasserhauptleitungsnetz an die Haushalte verteilt. Dabei vergewissern sich die Stadtwerke Hemer mit 255 Stichproben, die pro Jahr an 24 Entnahmestellen gemacht werden, dass ihr Trinkwasser stets von einwandfreier Qualität ist.

"Damit wir unsere Kunden auch in Zukunft weiterhin zuverlässig mit Wasser versorgen können, investieren wir kontinuierlich in unsere Aufbereitungstechnik", sagt Dieter Knox. So rüsten die Stadtwerke Hemer z. B. derzeit das Wasserwerk Nieringsen mit automatischen Filteranlagen auf.

Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, wie die Stadtwerke Hemer ihr Trinkwasser aufbereiten, kann sich die Anlagen von Dieter Knox, Thomas Stiefe und ihren Kollegen zeigen lassen. Anmeldungen zu kostenlosen Gruppenführungen durchs Wasserwerk der Stadtwerke Hemer nimmt Magdalena Strecker unter Tel. 02372 5008 20 entgegen.

Das Team der Stadtwerke Hemer wünscht viel Spaß!

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